Stuttgart – [–>Fabian Bredlow (31) oder Dennis Seimen (20)? In der Länderspielpause hat Trainer Sebastian Hoeneß (44) lange offengelassen, welcher Torhüter für den VfB in Paderborn im Kasten stehen wird. Auf der Pressekonferenz gab es jetzt Klartext von Hoeneß!
Nach seiner langen Verletzung wird Dennis Seimen (20) am Samstag in Paderborn im VfB-Tor stehen
Hoeneß: „Dennis wird spielen. Wir haben uns entschieden und das bereits kommuniziert.“ Knapp drei Monate nach seiner Oberschenkelverletzung feiert Seimen in Paderborn also sein Bundesliga-Debüt, Ersatzmann Bredlow muss trotz starker Leistungen zum Saisonstart zurück auf die Bank.
Hoeneß: „Dennis ist die Nummer eins. So ist er in die Saison gegangen und daran hat sich auch nichts geändert. Fabi hat einen großartigen Job gemacht. Das hat mir die Entscheidung extrem erleichtert. Wir hatten keinen Druck, etwas zu forcieren und haben Dennis alle Zeit gegeben.“ Im Test gegen Fürth (5:0) feierte Seimen vor einer Woche ein erfolgreiches 70-Minuten-Comeback, hielt seinen Kasten sauber. Die abschließenden Tests waren in Ordnung, sodass der Torhüter für das Duell gegen seinen Ex-Verein grünes Licht bekommen hat. In der vergangenen Saison stieg Seimen mit Paderborn als Stammkeeper in die Bundesliga auf. Jetzt feiert der U21-Nationalkeeper ausgerechnet dort seine Premiere im VfB-Tor. Ex-Nationalkeeper Timo Hildebrand (47) sagte in BILD bereits: „Ich glaube nicht an Zufälle. Vielleicht soll es so sein, dass Dennis ausgerechnet dort sein Debüt macht.“
Bitter für Bredlow
Eine bittere Entscheidung für Bredlow, der trotzdem nicht ganz außen vor ist. Schließlich steht der VfB vor einem XXL-Programm mit neun Spielen in nur vier Wochen. Hoeneß: „Auch Fabi wird seine Spiele bekommen. Von Job-Sharing möchte ich nicht sprechen. Er weiß genau, dass er die Nummer zwei ist. Wir haben ein sensationelles Torwartteam und er hat erneut bewiesen, dass er eine großartige Nummer zwei ist. Dennis geht in sein erstes Bundesligajahr, dazu kommt die Champions League. Da müssen wir die Belastung steuern und sind froh, dass wir das mit Fabi können.“